Extreme Wetterereignisse führen uns vor Augen, dass sich das Klima ändert. Die Hauptursache ist der enorme Kohlenstoffdioxidausstoß (CO2) ‒ gerade bei der Erzeugung von Strom. Atomstrom ist wegen der unkalkulierbaren Gefahren keine Alternative zu der Stromproduktion in Kohle- oder Gaskraftwerken. Erneuerbare Energie, besonders die Nutzung der Windenergie, ist die volkswirtschaftlich günstigste Alternative für eine Stromerzeugung ohne klimaschädliche Auswirkungen.

 

Holländerwindmühle in Hessen / Hochwasser im Rhein in der Nähe von Wiesbaden

Holländerwindmühle in Hessen / Hochwasser im Rhein in der Nähe von Wiesbaden

 

Den Wind als Energiequelle zu nutzen, ist keine Erfindung unserer Zeit. Am Ende des 18. Jahrhunderts gab es allein in Norddeutschland 30.000 Windmühlen, mit denen sich die Menschen die Kräfte der Natur nutzbar machten.

 

Hessische Energie

Energiewende und Klimaschutz sind zentrale Vorhaben der Landesregierung in Hessen. Mit seiner Energiepolitik setzt Hessen positive Zeichen für den Ausbau der Windenergie an Land. In seinem Energiekonzept strebt das Bundesland eine 100-prozentige Versorgung aus erneuerbaren Energiequellen an.

Windstrom hat eine große Wirkung bei der Einsparung von Kohlenstoffdioxid. Denn eine Windenergieanlage stößt bei der Stromproduktion keine Treibhausgase aus. Bei der Verstromung von Gas fallen durchschnittlich 400 Gramm CO2 je Kilowattstunde an. Beim momentan überwiegenden Strom aus Kohle wird im Vergleich sogar eine Tonne Klimagase vermieden.