UKA recherchiert in Hessen nach potentiellen Standorten für naturverträgliche und wirtschaftliche Windenergieanlagen. Eine Quelle ist der Teilregionalplan Energie Mittelhessen. Aus der veröffentlichten Endfassung wird ersichtlich, dass das Gebiet Galgenberg innerhalb einer Potenzialfläche für Windenergie liegt. Dass bedeutet, dass keine Kriterien gegen die Windenergie sprechen.

 

Meilensteine

 

Was vor dem Aufstellen von Windenergieanlagen geplant werden muss

Vor dem Aufstellen von Windenergieanlagen erfolgt die Einholung für die Genehmigung erforderlicher Gutachten. Hier bilden unter anderem umfangreiche Gutachten für Schallimmission und Schattenwurf, Denkmalschutz und Turbulenzintensität des Standortes einen wichtigen Bestandteil der Antragsunterlagen. Es muss der Nachweis erbracht werden, dass keine geschützten Tier- und Pflanzenarten durch die Anlagen in ihrem Lebensraum gefährdet werden. Auch müssen alle weiteren rechtlichen Regelungen, wie z. B. Richtfunkstrecke und Flugsicherheitsrecht erfüllt werden.

Planung von Windenergieanlagen mittels spezieller Software

Nachdem diese Schritte erfolgt sind, wird geplant, wie der Strom in die Leitung gelangt. Der sogenannte Netzanschluss führt nach momentaner Planung von den Windenergieanlagen in das Mittelspannungsnetz. Dort kann er dann entnommen werden – von den Bewohnern und den ansässigen Firmen. Nicht verbrauchter Strom wird zum Umspannwerk Niederselters geliefert, auf Hochspannung transformiert und ins Überlandnetz dorthin transportiert, wo Bürger und Industrie der Region Strom brauchen. Dabei werden bestehende Leitungen genutzt.