Umwelt

Beim Bau von Windenergieanlagen wird in die Natur eingegriffen, denn in den Boden werden Fundamente eingelassen. Die geplanten Standorte werden u.a. landwirtschaftlich genutzt. Auf dem Boden werden dort in unterschiedlicher Fruchtfolge Monokulturen angebaut. Durch den Bau der Fundamente wird somit kein Biotop beeinträchtigt. Neben der „Windenergieernte“ ist auch weiterhin die Bewirtschaftung des Landes möglich. Nach dem Betriebsende der Anlagen werden neben den Türmen auch die Fundamente zurückgebaut – dies ist durch eine Rückbaugarantie gewährleistet. Für die Anfahrt der Baufahrzeuge werden bestehende Zufahrtswege befestigt. Die Felder und deren Randbepflanzung sollen so weit wie möglich erhalten werden.

Für den Rückbau von Windkraftanlagen ist vor der Errichtung eine Verpflichtungserklärung abzugeben und die Bereitstellung einer Sicherheitsleistung sicherzustellen. Die Art der Sicherheitsleistung ist im Gemeinsamen Erlass des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung und des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zur Umsetzung der bauplanungsrechtlichen Anforderungen zur Rückbauverpflichtung und Sicherheitsleistung vom 17. Oktober 2011 festgelegt:

  • Die Rückbauverpflichtungserklärung gegenüber der Genehmigungsbehörde ist Voraussetzung für die Zulässigkeit des Vorhabens.
  • Die Genehmigungsbehörde muss die Einhaltung der Rückbauverpflichtung sicherstellen.
  • Die Sicherheitsleistung muss seitens des Antragsstellers erstellt und bei der Genehmigungsbehörde hinterlegt werden.
  • Die Sicherheitsleistung ist eine unbedingte, unbefristete, selbstschuldnerische Bankbürgschaft.
  • Der Nachweis der Sicherheitsleistung ist bei Baubeginn zwingend erforderlich.

Windpark Proschim